Zwischenspiel – Alita

Alita

“Mayday, Mayday, Maday. Kennung Yankee, Whiskey, Echo, Lima 9-4-1. Der Photonenantrieb ist explodiert und die Hilfstriebwerke sind ausgefallen. Erbitte dringende hilfe. Mayday Mayday Maday”


1. Tagebucheintrag:

Es ist nun 2 Tage her seit meinem letzten Hilferuf und mir gehen Wasser und Nahrung sowie die ideen aus.

2. Tagebucheintrag:

Beim versuch die Hilfstriebwerke in gang zu bekommen ist mir ein Kondensator geplatzt und nun habe ich kein strom mehr um weitere Notrufe zu senden und meine Hoffnung sinkt von stunde zu stunde.

3. Tagebucheintrag:

Es sind jetzt 4 Tage vergangen, seit ich den letzten Hilferuf gesendet habe. Die Zeit zieht sich, und die Vorräte sind fast aufgebraucht. Aber ich kann nicht aufgeben, nicht jetzt. Ich muss weiter hoffen, dass irgendwo Hilfe ankommt.

4. Tagebucheintrag:

Ich habe den Funksender wieder zum Laufen gebracht. Das Signal ist schwach, aber ich habe es abgesendet, in der Hoffnung, dass es jemanden erreicht. Vielleicht ist da draußen noch jemand, der mich hört.

5. Tagebucheintrag:

Es hat funktioniert. Ein schwaches Echo, dann Stille. Vielleicht war es nur ein Zufall, aber ich glaube, sie haben mein Signal empfangen. Meine Hoffnung wächst.

6. Tagebucheintrag:

Endlich, ich wurde geortet. Ein Schiff ist unterwegs, um mich zu retten. Die Rückkehr in meine Heimat rückt immer näher. Ich werde nicht aufgeben. Bald bin ich wieder zu Hause.

7. Tagebucheintrag:

Ich bin endlich zu Hause. Die Rückkehr war hart, aber ich habe es geschafft. Als ich den Boden meiner Heimatstation betrat, fühlte es sich an, als würde ich in einen Traum zurückkehren. Aber dieser Traum verwandelte sich schnell in einen Alptraum, als ich meine Werkstatt aufsuchte.

8. Tagebucheintrag:

Was ich vorfand, war ein Schock. Die Werkstatt, die einst mein Zufluchtsort war, ist völlig zerstört. Überall liegen Trümmer, Werkzeuge sind zerstreut, und es gibt kaum etwas, das noch funktionsfähig ist. Es sieht aus, als wäre sie geplündert worden, als ob jemand nach allem gesucht hätte, was von Wert war.

9. Tagebucheintrag:

Ich kann es kaum fassen. Wo ist alles hin? Die Maschinen, die Schaltkreise, die Teile, die ich so lange gesammelt habe – alles ist weg oder beschädigt. Irgendjemand muss hier gewesen sein. Aber wer und warum? Es gibt nur Fragen und keine Antworten. Ich fühle mich erneut verloren, als ob ich von vorne anfangen muss.

10. Tagebucheintrag:

Nach den ersten Tagen der Wut und Verzweiflung habe ich mich endlich wieder beruhigt. Die Zerstörung in der Werkstatt hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen, aber ich kann es mir nicht leisten, in diesem Zustand zu bleiben. Es gibt noch viel zu tun, und ich werde nicht zulassen, dass mich dieses Chaos niederdrückt.

Ich habe eine Liste gemacht, alles, was ersetzt oder repariert werden muss. Es wird harte Arbeit, aber ich werde wieder auf die Beine kommen. Ich kenne diesen Ort, ich weiß, was zu tun ist, und ich werde die Werkstatt wieder aufbauen. Es gibt keine andere Wahl.

11. Tagebucheintrag:

Ich habe angefangen, die notwendigen Teile zu organisieren. Die Liste ist lang, aber die Arbeit fühlt sich wieder sinnvoll an. Schritt für Schritt werde ich die Werkstatt wieder funktionstüchtig machen. Es ist Zeit, neu anzufangen.

12. Tagebucheintrag:

Ich frage mich wie es den anderen so geht und was sie so machen. Ob sie auch mit soviel scheiße zutun haben wie ich? Das einzig gute ist das ich mir im moment keine gedanken um das Geld machen muss. Der letzte auftrag hat soviel gebracht damit könnte ich die Werkstatt 5 mal wieder aufbauen.

Vorerst Ende!

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